Einige Soldaten der Bundeswehr, die derzeit in Afghanistan stationiert sind, haben sich mit der Schweinegrippe infiziert und stehen daher unter Quarantäne. Allein am Stützpunkt in Masar-i-Sharif sollen am vergangenen Wochenende rund 25 Erkrankungen aufgetreten sein, wie der Sprecher des Einsatzführungskommandos nun bekanntgab.
Mittlerweile werden zwar nur noch fünf Personen von ihren Kameraden isoliert, doch die Bundeswehr warnt Reisende dennoch vor einer erhöhten Ansteckungsgefahr. Daher bestehen derzeit massive Einschränkungen für Besuche, sodass Afghanistan-Flüge für Zivilisten momentan ausschließlich unter strengen Auflagen gewährt werden. So geht die Bundeswehr davon aus, dass sämtliche Einschränkungen bis zum Dezember aufgehoben werden könnten, da der Impfstoff gegen den H1N1-Virus aller Voraussicht nach im Herbst zur Verfügung stehen wird.



