Nachdem die Bundesärztekammer am vergangenen Wochenende die geplante Massenimpfung gegen die Schweinegrippe stark kritisiert hatte, trafen sich am gestrigen Montag die Gesundheitsminister der Länder in Berlin und berieten ihr weiteres Vorgehen. So einigten sie sich darauf, 18 Millionen zusätzliche Impfdosen zu bestellen, um den Schutz der Bevölkerung vor dem H1N1-Virus auszuweiten.
Im Rahmen dieser kurzfristig einberufenen Sondersitzung konnte die Finanzierung dieser Maßnahme jedoch noch nicht geklärt werden, wobei die Länder eine Kostenübernahme durch den Bund forderten. Zur Klärung der Finanzfragen wird eine spezielle Arbeitsgruppe von Bund und Ländern am morgigen Mittwoch, den 09. September, in Berlin tagen.




September 28th, 2009 at 16:08
Was nützt eine eventuelle Massenimpfung, wenn im Vorfeld nichts gegen die Eindämmung getan wird?
Es kann nicht sein, das ein Patient keinen Abstrich bekommt, nur weil die KK die Kosten nicht trägt! Weiterhin finde ich es unverantwortlich, das eine Ärztin eines biologischen Labors anhand eines Telfonates entscheiden kann, das ein Pat. keine H1N1 Infektion hat. Der Aufenthalt in den letzten 7 Tagen in Bulgarien, eine Inkubationszeit von ca. 3Tagen bis Beginn der ersten Symptome und eine gestern stattfindende Akuterkrankung des Patienten mit weiteren H1N1 Symptomen sollten Anlass zu einem Abstrich sein.
Dies wurde aber alles abgelehnt und der Patient befindet sich mit 2 anderen Patienten in einem normal internistischem Zimmer ohne Isolierung!!!
Meiner Meinung sollte die Krankheit von vorn herein durch Prävention eingedämmt werden und nicht erst wenn eine Pandemie ausbricht, durch Massenimpfungen bekämpft werden.
S.X.RA aus H.