Erster Deutscher in Lebensgefahr

Geschrieben am Dienstag, 1. September 2009 um 14:42 Uhr von Claas Schaefer

Universität in Bonn

Universität in Bonn

Die Schweinegrippe breitet sich weiterhin in rasender Geschwindigkeit aus, sodass sich allein in Deutschland mittlerweile über 16.000 Menschen mit der neuen Influenza infiziert haben. Bislang ist diese hierzulande relativ mild verlaufen und hat noch keine Todesopfer gefordert, doch dies könnte sich schon bald ändern. Denn ein 35-jähriger Mann liegt derzeit auf der Intensivstation der Bonner Universitätsklinik und kämpft um sein Leben. Als erster Deutscher erkrankte er lebensgefährlich an dem H1N1-Virus und wurde daher bereits in der vergangenen Woche stationär aufgenommen.

Eine Sprecherin des Klinikums gab nun in einem Interview bekannt, dass der Mann zu einer besonders gefährdeten Personengruppe gehöre. Zudem habe sich sein Zustand durch Tamiflu gebessert, sei aber immer noch kritisch. Aufgrund der Tatsache, dass das Grippemittel angeschlagen hat, lässt sich eine Mutation des Schweinegrippe-Virus vollkommen ausschließen.

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