In der Verordnung der Bundesregierung, die am Mittwoch dem Kabinett vorgelegt werden soll, heißt es, dass ein umfassender Leistungsanspruch bezüglich der Schweinegrippe-Impfung bestünde und somit niemandem die Impfung verweigert werde. Gesundheitsministerin Ulla Schmidt rief daher die Bürger auf, von ihrem Recht Gebrauch zu machen und sich gegen die Schweinegrippe impfen zu lassen. Auf diese Art und Weise könnte die Ausbreitung des H1N1-Virus zumindest eingedämmt und schwerere Verläufe vermindert werden.
Der Bayerische Gesundheitsminister Markus Söder beurteilt die aktuellen Impfpläne jedoch als unzulänglich und äußerte starke Bedenken an dem Vorhaben der Bundesregierung. So befürchte er, dass der Impfstoff nicht ausreichen wird und somit nicht alle Bürger geimpft werden können.



