Geschrieben am Montag, 7. September 2009 um 19:05 Uhr von Claas Schaefer

Besondere Gefahr für Schwangere
Auf der Intensivstation der Essener Universitätsklinik wurde in den vergangenen Wochen eine 21-jährige Frau behandelt, die in Folge einer Infizierung mit der Schweinegrippe ins Koma gefallen war. Da sie sich in der 20. Schwangerschaftswoche befand, verzichteten die Ärzte auf eine Behandlung mit antiviralen Medikamenten, um das Kindeswohl nicht zu gefährden. Die junge Frau entwickelte jedoch schwere Lungenkomplikationen und fiel daraufhin in ein mehrwöchiges Koma.
Mittlerweile schwebt sie nicht mehr in Lebensgefahr und möchte nun andere Schwangere dazu aufrufen, äußerste Vorsicht walten und sich so früh wie möglich gegen den neuen H1N1-Virus impfen zu lassen. Dr. Michael Adamzik, der behandelnde Arzt der Uniklinik Essen, wies in einem Interview mit dem WDR daraufhin, dass die Patientin sich zwar auf dem Wege der Besserung befinde, sich aber noch einige Organe von der Schweinegrippe erholen müssten. Auch ob das Kind das Koma seiner Mutter unbeschadet überstanden hat, wird sich erst nach der Geburt zeigen.
Geschrieben am Montag, 7. September 2009 um 19:01 Uhr von Claas Schaefer

Die Zahl der Todesfälle steigt
Die Weltgesundheitsorganisation WHO ist äußerst besorgt über die schnelle Ausbreitung der Schweinegrippe, denn die Zahl der Todesopfer steigt ebenfalls äußerst rasant. Obwohl die Experten bislang keine Anzeichen für eine Mutation oder andere Veränderungen des H1N1-Virus finden konnten, mehren sich die schwerwiegenderen Verläufe.
Innerhalb der letzten Woche stiegen die Todesfälle weltweit um rund 30%, sodass die aktuelle Entwicklung der Schweinegrippe immer gefährlichere Ausmaße annimmt. Ein Sprecher des WHO wies nun daraufhin, dass die schnelle Verbreitung der neuen Grippe für die steigende Zahl der Todesopfer verantwortlich sei. Obwohl hierzulande bisher keine Toten in Folge der Schweinegrippe zu beklagen sind, zeigt sich auch das Robert-Koch-Institut sehr besorgt und hofft nun auf den Impfstoff, der aller Voraussicht nach noch in diesem Herbst ausgeliefert werden soll.
Geschrieben am Dienstag, 1. September 2009 um 11:52 Uhr von Claas Schaefer

Mundschutz als Eindämmungsmittel?
Die Weltgesundheitsorganisation äußerte sich nun sehr besorgt über die unglaublich rasante Verbreitung der Schweinegrippe. So breitet sich das neue H1N1-Virus vier Mal schneller aus als bisher bekannte Viruserkrankungen. Zudem sei es in den Augen der WHO sehr besorgniserregend, dass sich überwiegend junge, erwachsene Menschen mit der Schweinegrippe anstecken und auch daran sterben.
Um die erschreckend schnelle Verbreitung einzudämmen, müssten umgehend entsprechende Gegenmaßnahmen ergriffen werden. Die Weltgesundheitsorganisation WHO bemängelte zudem, dass hierzu weltweit nicht genug Impfstoff bereitstehe.
WHO-Chefin Margaret Chan verwies in einem Interview mit der französischen Tageszeitung „Le Monde“ darauf, dass die Schweinegrippe in rund sechs Wochen ein Weg zurücklegt für den ein anderer Virus etwa sechs Monate braucht. Folglich müsse eine schnelle Lösung gefunden werden, um dem H1N1-Virus Einhalt zu gebieten.
Geschrieben am Dienstag, 1. September 2009 um 11:41 Uhr von Claas Schaefer

Müssen Tiere Angst vor der Schweinegrippe haben?
Nachdem vor kurzem bekannt wurde, dass der neue H1N1-Virus in Chile auch Puten befallen hat, befürchten Virologen auf der ganzen Welt eine Mutation der Schweinegrippe. John Oxford, der Viren-Experte des Royal London Hospital, gab nun bekannt, dass er für diesen Winter keine außergewöhnlichen Komplikationen im Zuge der Pandemie erwarte. Der Brite zeigte sich in einem Interview recht zuversichtlich und glaubt, dass die Schweinegrippe auf der nördlichen Halbkugel zumindest vorerst glimpflich verlaufen wird.
Seiner Ansicht nach werden zwar Menschen an der Schweinegrippe erkranken und auch die Zahl der Todesopfer wird zunehmen, doch eine drastische Verschlimmerung sei noch nicht in Sicht. Oxford geht davon aus, dass das Virus nach dem Winter mutieren und dann zu einer ernsthaften Gefahr werden wird.
Geschrieben am Montag, 24. August 2009 um 20:28 Uhr von Claas Schaefer

Die WHO warnt die Regierungen
Die Weltgesundheitsorganisation WHO hat die Schweinegrippe vor wenigen Wochen zu einer Pandemie, einer weltweiten Seuche, erklärt und warnt nun davor, dass sich dieser neue Virus bald explosionsartig verbreiten könnte. Insbesondere in Entwicklungs- und Schwellenländern könne das H1N1-Virus schnell außer Kontrolle geraten, da in diesen Staaten kein adäquates Gesundheitssystem vorhanden sei.
So hält die Weltgesundheitsorganisation eine regelrechte Explosion der Fallzahlen für wahrscheinlich, wodurch die neue Grippe mehr Todesopfer fordern wird. Experten zufolge, sei es durchaus möglich, dass sich die Zahl der Infektionen in einigen Staaten alle drei bis vier Tage verdoppelt. Aus diesem Grund rief die WHO die Regierungen zu einem schnellen Handeln auf, um die Ausbreitung der Schweinegrippe zumindest etwas einzudämmen.
Geschrieben am Samstag, 22. August 2009 um 15:04 Uhr von Claas Schaefer

Die Schweinegrippe wurde bei Puten nachgewiesen
Auf zwei chilenischen Geflügel-Farmen in unmittelbarer Nähe der Hafenstadt Valparaiso haben sich erstmals auch Vögel mit dem H1N1-Virus angesteckt. So wurde die Schweinegrippe bei Puten festgestellt worden, gab die chilenische Landschaftsbehörde jetzt öffentlich bekannt.
Wissenschaftler in der ganzen Welt beobachten diese Entwicklung mit großer Sorge, denn eine Mutation könnte ein gefährliches Mischvirus zur Folge haben. Insbesondere eine Vermischung des hoch ansteckenden H1N1-Virus mit der aggressiven Vogelgrippe gelte es unbedingt zu vermeiden. Prof. Dr. Hans-Dieter Klenk von der Universitätsklinik in Marburg fordert den gesamten Putenbestand der entsprechenden Farmen unverzüglich zu töten. Ob sich aber auf diese Weise die Verbreitung eines mutierten Virus stoppen lässt, ist fraglich.
Geschrieben am Samstag, 22. August 2009 um 13:52 Uhr von Claas Schaefer

Doch nur eine Sommergrippe
Nachdem der erfolgreiche Schlager-Star Jürgen Milski, der durch die erste deutsche Staffel der Reality-Show Big Brother im Jahre 2000 bekannt wurde, in der vergangenen Woche über 40 Grad Fieber hatte und einen Auftritt auf Mallorca nur schwerlich durchziehen konnte, wandte er sich am Samstag dann an die mallorquinischen Ärzte. Diese veranlassten dann sofort einen Schweinegrippe-Schnelltest, der ein positives Ergebnis lieferte.
Mit Verdacht auf Schweinegrippe wurde der Ballermann-Star ins Krankenhaus eingeliefert und befindet sich seitdem in Quarantäne. Durch einen zweiten Test hat sich aber nun herausgestellt, dass sich Milski nicht mit dem H1N1-Virus, sondern mit einer gewöhnlichen Sommergrippe infiziert hat.
Geschrieben am Sonntag, 16. August 2009 um 12:33 Uhr von Claas Schaefer

Reinigungsfirmen erleben als einzige einen Boom
Die Schweinegrippe ist nicht nur eine Gefahr für die Gesundheit der Menschen, sondern stellt ebenfalls eine große Bedrohung für die Wirtschaft dar. So fürchten viele Unternehmen eine rasante Ausbreitung des H1N1-Virus in ihrem Betrieb und somit einen enormen wirtschaftlichen Schaden.
Andererseits erweist sich die neue Influenza auch als unerwarteter Wirtschaftsfaktor, denn Unternehmen der Reinigungs-Branche, sowie Hersteller von Desinfektionsmitteln erleben derzeit einen enormen Boom. So setzen nun immer mehr Großunternehmen auf eine stärkere Hygiene und engagieren professionelle Reinigungsfirmen.
Der deutsche Gebäudereinigungskonzern GRG kann sich nun kaum noch vor Aufträgen retten und profitiert in enormem Maße von der Pandemie. Das Unternehmen hat sich eigentlich auf die Reinigung von Krankenhäusern spezialisiert, wird jetzt aber vermehrt von Banken, Reedereien und Versicherungen beauftragt.
Folglich handelt es sich bei der Schweinegrippe nicht nur um eine weltweite Pandemie, sondern auch um ein lukratives Zusatzgeschäft der Reinigungs-Branche.
Geschrieben am Sonntag, 16. August 2009 um 12:24 Uhr von Claas Schaefer

Angst vor Schweinegrippe als Abzockgrundlage
Obwohl die Schweinegrippe hierzulande bisher stets recht mild verlaufen ist, wächst die Angst der Bevölkerung beständig. Nun haben sich findige Betrüger dies zunutze gemacht und ziehen besorgten Bürgern per Telefon das Geld aus der Tasche.
So melden sich immer mehr Menschen bei der Bundesnetzagentur, die eine Berliner Nummer angerufen haben, da diese als entgangener Anruf in ihrem Handy oder ihrer Telefonanlage vermerkt war. Am anderen Ende ist dann eine Bandansage zu hören, die auf eine hochpreisige 0900-Nummer verweist. Viele Bürger wählen dann diese und zahlen dann satte 1,99 Euro pro Minute, um die wichtigen Informationen des „Zentralinstituts für Seuchenbekämpfung“ zu erhalten. Ein solches Institut existiert jedoch nicht, sodass die Bundesnetzagentur nun eindringlich davor warnt, zurückzurufen, da es sich zweifelsohne um eine geschmacklose Telefonabzocke handelt.
Geschrieben am Montag, 10. August 2009 um 12:17 Uhr von Claas Schaefer

Viren können in kurzer Zeit mutieren
Forscher Wolf Dombrowsky, der an der Entwicklung des nationalen Pandemieplans maßgeblich beteiligt war, betrachtet die Schweinegrippe als enorme Gefahr für die Bevölkerung, obwohl diese hierzulande bislang immer äußerst mild verlaufen ist. Neben der rasanten Ausbreitung sieht er das größte Risiko darin, dass das H1N1-Virus jederzeit mutieren und so an Aggressivität gewinnen könne. Der Würzburger Virologe und Präsident der Nationalen Akademie für Wissenschaften Volker ter Meulen vertritt ebenfalls diese Meinung und ist zu dem Entschluss gekommen, dass sich nur zwei kleine Abschnitte des Erbguts verändern müssten, um schwere Lungenentzündungen auszulösen. Nach einer solchen Mutation sei das Schweinegrippe-Virus zudem gegen das antivirale Mittel Tamiflu resistent, sodass sich eine Behandlung als recht schwierig erweisen könnte.