Der Impfexperte des Berufsverbandes der Frauenärzte, Michael Wojcinski, gab der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ gegenüber nun bekannt, dass Schwangere im Zuge der fortschreitenden Schweinegrippe-Welle besonders gefährdet seien. So sollten werdende Mütter vorsichtshalber große Menschenansammlungen, wie zum Beispiel bei einem Konzert oder Sportveranstaltungen, meiden. Zudem ist es laut Wojcinski für Schwangere ratsam, auf engen Körperkontakt durch Küssen oder Händeschütteln, vorerst zu verzichten.
Gleichzeitig warnte er aber auch vor der Panikmache und rief schwangere Frauen dazu auf, sich nicht verunsichern zu lassen. Bei den Empfehlungen des Bundesverbandes der Frauenärzte handelt es sich ausschließlich um Vorsichtsmaßnahmen, die eine Ansteckung mit dem H1N1-Virus verhindern sollen. Doch selbst im Falle einer Infizierung mit der Schweinegrippe müssen Schwangere nicht um das Wohl ihres noch ungeborenen Kindes bangen, denn bislang hat sich das Grippemittel Tamiflu auch in solchen Fällen als sehr wirksam erwiesen.



